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CBD dampfen: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wer gerne dampft, für den könnten CBD Produkte interessant sein. So kann man beim Verdampfen vielleicht den ein oder anderen gesundheitlichen Vorteil mehr herausholen. Besonders dadurch, dass CBD dampfen frei von Nikotin ist.

Das wertvolle Cannabidiol kann durch die Nutzung von elektronischen Zigaretten beziehungsweise einen Vaporizer aufgenommen werden und so seine Wirkung entfalten. Dabei ist besonders die Dosierung und die richtige Temperatur wichtig.

Dieser Artikel soll dir die wesentlichen Funktionen von CBD dampfen näherbringen, sowie die positiven als auch negativen Wirkungen auf den Körper aufzeigen. Des Weiteren erhältst du noch wertvolle Tipps dazu, welche Alternativen es zum Dampfen gibt, und inwiefern sich diese voneinander unterscheiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD, auch Cannabidiol genannt, ist ein Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf. Im Gegensatz zum oftmals genannten THC, handelt es sich bei CBD um ein nicht psychoaktives Cannabinoid.
  • CBD werden unter anderem schmerzlindernde Eigenschaften zugesagt, wodurch es in verschiedenen Formen gegen Beschwerden eingesetzt wird. So kann CBD unter anderem auch Gedampft werden.
  • Dampfen wird als gesunde Alternative zum Rauchen gesehen. Dabei unterscheidet man zwischen dampfen mittels einer E-Zigarette und einem Vaporizer.

CBD dampfen: Was du wissen solltest

Bevor wir dir Tipps zum richtigen Dampfen von CBD geben, solltest du dir einige Hintergrundinformationen zu dem verwendeten Stoff aneignen.

Diese häufig gestellten Fragen wollen wir in den nachfolgenden Absätzen für dich beantworten.

Was ist CBD?

Die Abkürzung „CBD“ steht für Cannabidiol. Es handelt sich um eine natürlich vorkommende chemische Verbindung aus der harzigen Blüte der Cannabispflanze, welche auch Hanf genannt wird.

CBD ist eines von mehr als hundert „Phytocannabinoiden“, welche in der Hanfpflanze enthalten sind. Vorteil von CDB ist jedoch, dass es im Gegensatz zu dem Psychedelischen THC, als unbedenkliche und nicht süchtig machende Substanz heraussticht.

CBD ist nicht psychoaktiv und weist besonders positive Eigenschaften auf. CBD-Produkte werden mittels verschiedener Extraktionsverfahren aus handverlesenen, EU-zertifizierten Nutzhanf-Blüten hergestellt, sodass sie einen THC-Gehalt von unter 0,2 % garantieren.

Welche Wirkung hat CBD auf den Körper?

Über die Wirkung von CBD gibt es verschiedene Auffassungen. Um diesbezüglich klare Aussagen treffen zu können, werden noch verschiedene Langzeitstudien nötig sein.

Es wird jedoch davon ausgegangen, dass CBD in verschiedenen Formen gegen folgende Beschwerden eingesetzt werden kann.

  • Krebs (1)
  • Entzündungen (2)
  • Stoffwechselstörungen
  • Schwere Verhaltensauffälligkeiten (3)
  • Angststörungen (4)
  • Nebenwirkungen der Chemotherapie
  • Schlafstörungen (5)
  • Muskelschmerzen
  • Depressionen (6)
  • Arthrose

Cannabidiol hat also die unterschiedlichsten Wirkungen, die über eine Interaktion mit Cannabinoid-Rezeptoren entstehen. Diese Cannabinoid-Rezeptoren finden sich vielerorts im Körper, dadurch kann dieses auch an mehreren Stellen seine Wirkung entfalten.

Welche Nebenwirkungen können durch CBD entstehen?

Trotz der vielen wissenschaftlich belegten Wirkungen von Cannabidiol, kann es bei der Anwendung auch zu einigen Nebenwirkungen kommen. Folgende Nebenwirkungen können dabei auftreten.

  • Müdigkeit (7)
  • Durchfall
  • Änderungen von Appetit/Gewicht
  • Übelkeit
  • Wechselwirkungen bei Medikamenten (8)

CBD hat seine therapeutische Wirksamkeit bei einigen schweren Erkrankungen bewiesen und wird daher von mehreren Ärzten empfohlen. Allerdings müssen Nebenwirkungen und mögliche Wechselwirkungen zwischen Medikamenten in Betracht gezogen werden.

Alles in allem verursacht CBD aber keine schwerwiegenden Nebenwirkungen, solange die Dosierungshinweise beachtet werden. Es dauert lediglich bis sich der Körper auf den neuen Stoff eingestellt hat.

Wie dosiere ich CBD beim Dampfen richtig?

Je nach Anwendungsfall, sowie dem gewünschten Effekt der erzielt werden soll, variiert auch die empfohlene Dosis für dein CBD beim Dampfen. Um dir trotzdem einen Überblick zu geben, haben wir eine Tabelle mit Richtwerten erstellt, an welchen du dich orientieren kannst.

AnwendungsfallMenge an CBD
Steigerung des Appetitscirca 2,5 mg
Linderung von chronischen Schmerzen2,5-20 mg
Schlafstörungen40-160 mg
Aktuter Stress und Angstzustände40-300 mg
Vorbeugung von Epilepsie200-300 mg

Bei den oben genannten Werten handelt es sich jedoch nur um Richtwerte. Diese Werte beziehen sich jedoch auch auf das Dampfen mittels eines Vaporizers, sodass für E-Liquids mit CBD andere Werte gelten.

Zu Beginn sollte man außerdem langsam und mit geringeren Mengen starten, um den Körper zunächst daran zu gewöhnen.

Für die richtige Dosierung als Medizin sollte zuvor ein Arzt konsultiert werden.

Besonders wenn CBD für die Linderung bestimmter Symptome einer bereits diagnostizierten Krankheit verwendet werden soll, ist es unbedingt zu empfehlen zuvor die Meinung des Arztes einzuholen.

So können potenzielle Risiken und Nebenwirkungen besprochen werden und die optimale Dosierung gefunden werden, um die Symptome zu lindern.

Welche Temperatur/Watt sollte ich beim CBD dampfen einstellen?

Die richtige Temperatur bzw. Watt-Einstellung ist ein besonders wichtiger Faktor. Stellst du zu wenig Leistung ein, kann es passieren, dass nicht genug Dampf erzeugt wird. Andererseits führt eine zu hohe Temperatur zur Verbrennung der Wirkstoffe, was Gefahren mit sich bringen kann.

Viele Vaporisierer erlauben es dir die Temperatur am Gerät selber einzustellen. Dabei gilt, bis zu einer Temperatur von rund 180°C werden die eingegebenen Stoffe schonend verdampft.

Dampfen wird als gesunde Alternative zum Rauchen gesehen. Durch das Weglassen des Tabaks nimmt man so kein Nikotin auf. (Bildquelle: Itay Kabalo / Unsplash)

Achte darauf, dass die Temperatur keine 230°C überschreitet. Ab diesem Punkt beginnt die Verbrennung der Stoffe. Dadurch verlieren diese ihre Wirkung, und es werden Schadstoffe freigesetzt, wodurch du deinem Körper schadest.

Bei CBD-Liquids liegt die optimale Temperatur zum dampfen zwischen 160 und 180 Grad

Bei der vorgegebenen Wattzahl werden von den verschiedenen Herstellern unterschiedliche Werte empfohlen. Am besten eignet sich hier jedoch, diese zunächst so weit runterzustellen wie möglich. Danach probierst du dich durch kontinuierliches erhöhen durch die Wattzahlen bis du die für dich richtige Stärke gefunden hast.

Wann und für wen ist das Dampfen von CBD sinnvoll?

CBD zeigt ein enormes Potenzial für die Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten und Leiden, wie du in den vorherigen Abschnitten bereits gesehen hast. Jedoch sind viele der Studien noch recht jung, sodass weitere Vorteile noch bekannt werden könnten.

Beim Inhalieren des CBD E-Liquids mittels eines Verdampfers gelangt CBD über die Lunge unmittelbar in den großen Blutkreislauf, welcher den ganzen Körper versorgt, wodurch sich die Vorteile eines raschen Eintretens der Wirkung ergeben.

Andererseits dient das Dampfen, um sich das Rauchen abzugewöhnen und den Verzicht nicht direkt wieder nach wenigen Monaten aufzugeben. Gepaart mit Cannabidiol in den Liquids könnte das sogar noch besser funktionieren.

Ex-Raucher begleitet vor allem eine innere Unruhe, wodurch es zu Übelkeit oder Problemen mit der Verdauung kommen kann.

Da CBD beruhigend und körperlich entkrampfend wird, mitunter leicht schläfrig macht und gegen Übelkeit wirkt, spielen speziell die eben aufgezählten Effekte beim Entzug eine wichtige Rolle.

Auf welche Arten kann man CBD dampfen?

Für das CBD-Dampfen eignet sich das Liquid für die E-Zigarette am besten. Es ist aber auch möglich, mit einem Vaporisierer mit Glaskräuterkammer das CBD in Feststoffform zu verdampfen. Dafür muss man die Feststoffe zermahlen und in die Kammer geben, wo sie über heiße Luft erhitzt aber nicht verbrannt werden.

Diese beiden Arten unterscheiden sich jedoch auch in ihrer Verwendung, sowie den benutzten Materialien, welche dir zur Verfügung stehen. Deswegen werden wir dir im Folgenden die jeweiligen Vorteile und Nachteile aufzeigen.

E-Zigarette

E-Zigaretten sind meist etwas kleiner als ein durchschnittlicher portabler Vaporizer. Der eigentliche Unterschied ist jedoch das Verdampfungsmedium. E-Zigaretten werden mit sogenannten Liquids betrieben, die aus Propylenglycol, Glycerin, Wasser und Aromastoffen bestehen. In erster Linie wurden diese verwendet, um die Rauchentwöhnung zu erleichtern.

Bei einer E-Zigarette werden somit nur eigens dafür hergestellte Liquids verdampft. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, sodass du den eigentlichen Geschmack von CBD, so wie es bei Ölen zum Einnehmen der Fall ist, nicht hast. Dieser wird oft durch fruchtige Aromen ausgetauscht.

Vorteile
Hohe Auswahl an Aromen
Schnelle Aufnahme des CBD
Diskrete Anwendung
Nachteile
Keine medizinische Wirkung
Schädlich für die Gesundheit

Durch Einatmen der Flüssigkeit gelangt das CBD durch die Lunge direkt in den systemischen Kreislauf, um den gesamten Körper zu unterstützen. Dies verhindert, dass die Leber eine bestimmte Menge an CBD abbaut, wie es bei einigen Produkten zur oralen Einnahme der Fall ist.

Für Patienten, die mit einem Vaporizer medizinisch wirksame Substanzen einnehmen wollen, sind E-Zigaretten eher nutzlos. Diese werden mehr als reine Genussmittel oder für den Tabakentzug verwendet.

Vaporizer

Das Wort kommt aus den Englischen und bedeutet nicht mehr als einfach Verdampfer. Mit diesem Gerät kann man Kräuter, Öle, Harze oder Wachse verdampfen, wodurch die Wirkstoffe herausgelöst werden. Der Dampf wird dann über ein Mundstück inhaliert, um die Substanzen darin aufzunehmen.

Im Gegensatz zur Inhalation von Rauch werden dabei kaum Schadstoffe erzeugt und durch die Lunge eingeatmet. Dadurch soll das dampfen mit einem Vaporizer etwa 95 Prozent weniger schädlich sein als rauchen.

Vorteile
Schneller Wirkung des CBD
Keine toxischen Verbindungen
Leichte Dosierung
Viele Verwendungsmöglichkeiten
Nachteile
Wahl des Vaporizers entscheidend
Hohe Kosten

Der Vaporizer hat sich als Mittel zur Einnahme von medizinischem Cannabis etabliert und erreicht immer mehr Konsumenten. Deshalb wird er auch zum Dampfen von CBD benutzt. Vorteil hierbei ist, dass man sowohl Pollen und Blüten, Kristalle, Pulver, sowie Wachs darin verdampfen kann.

Jedoch eignet sich auch nicht jeder Vaporizer zum Dampfen von Blüten, sowie Ölen oder Kristallen. Ein Vaporizer, der mit Öl oder Wachs funktioniert, kann auch CBD-Kristalle vaporisieren. Wer jedoch einen Dry-Herb-Vaporizer besitzt, kann höchstens zu den zerkleinerten Blüten etwas des kristallinen Cannabinoids hinzugeben, aber keine Öle oder Wachs in diesem verdampfen.

Im Gegensatz zu THC, fällt CBD nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Daher kann man in Deutschland CBD legal erwerben, sowie konsumieren. Wichtig ist, dass das Produkt den gesetzlichen Bestimmungen entspricht.

Cannabis ist eine Pflanzenart mit den Unterkategorien Hanf und Marihuana. Diese unterscheiden sich im Wesentlichen in ihren CBD- sowie THC-Gehalten. (Bildquelle: Rick Proctor / Unsplash)

Diese Bestimmungen besagen, dass die Produkte aus dem Anbau von Ländern der Europäischen Union mit zertifiziertem Saatgut (Nutzhanf) stammen oder ihr Gehalt an THC 0,2 % nicht übersteigen dürfen. Sowie der Verkehr mit ihnen ausschließlich gewerblichen oder wissenschaftlichen Zwecken dient, die einen Missbrauch zu Rauschzwecken ausschließen.

Somit kann man schnell feststellen, dass diese Bestimmungen auch regelmäßig kontrolliert werden, damit gewährleistet wird, dass lediglich CBD in den Verkauf kommt. Falls du dir jedoch noch unsicher bist, kannst du auf der Homepage des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte genaueres dazu durchlesen.

Was solltest du beachten, wenn du CBD dampfst?

Natürlich gibt es je nachdem, ob du dein CBD mit einer E-Zigarette oder mit einem Vaporiser dampfst, einiges zu beachten. Wir haben hier einmal für dich die wichtigsten Punkte angeführt.

An sich funktioniert das Dampfen von CBD Liquids gleich wie mit herkömmlichen Liquids. Man sollte jedoch darauf achten, ob das Liquid bereits ready to vape ist oder noch etwas anderes beigemischt werden soll. Das kann von Hersteller zu Hersteller variieren.

Wenn das CBD Liquid bereits fertig und aktiviert ist, kann’s gleich losgehen. Hierzu füllst du das CBD-haltige Liquid einfach wie gewohnt in den E-Zigarettentank und kannst dann sofort losdampfen.

medizinische Vaporizer als Applikationshilfen, werden oft von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Falls du dein CBD lieber mit einem Vaporizer zu dir nehmen möchtest, dann kannst du folgendes Beachten. Möchtest du das CBD zu medizinischen Zwecken mit einem Vaporizer inhalieren, so kannst du sogar bei seiner Krankenkasse anfragen, da einige die Kosten für ein entsprechendes Gerät übernehmen.

Übernimmt deine Krankenkasse die Kosten nicht, so kannst du im Handel verschiedene Typen von Vaporizer kaufen. Hierbei solltest du, wie im oberen Abschnitt bereits erwähnt, darauf achten, ob es sich um einen Dry-Herb-Vaporizer handelt oder nicht.

Ist CBD dampfen schädlich?

Die Frage ob E-Zigaretten und die verwendeten Liquids gesundheitsschädlich sind und wie diese hinsichtlich einer Schadstoffbelastung und krebserregenden Wirkung im Vergleich zu herkömmlichen Tabakzigaretten abschneiden, wird bereits seit Jahren diskutiert.

Eine Studie aus de Jahr 2019 befasste sich mit der Observation von fünf Patienten, welche Cannabinoid-Öl-Vaping-assoziierte Lungenverletzungen aufzeigten. Alle Patienten zeigten ein konsistentes Muster der Brustverletzung, welches vermutlich im Zusammenhang mit der Verdampfung von Cannabinoidölen steht.(9)

Bei dem Großteil aller E-Zigaretten Nutzer handelt es sich um ehemalige oder aktive Raucher.

Eine Langzeitstudie hat untersucht, welche folgen das Dampfen von Liquids auf die Gesundheit hat. Die Versuchspersonen waren alle aktive E-Zigaretten Nutzer und dampften täglich, ohne jedoch in ihrer Vergangenheit herkömmlichen Tabak geraucht zu haben. Ergebnis der Studie ist, dass keinerlei negative Effekte auf die Gesundheit der Dampfer nachgewiesen werden konnten. Es konnten demnach keine medizinischen Unterschiede zwischen den täglichen Dampfern und der nicht dampfenden Kontrollgruppe ausfindig gemacht werden. (10)

Die Studie resümiert letzendlich, dass auch über längere Zeiträume keine gesundheitlichen Bedenken zu erwarten sind. Gleichzeitig warnte die Studie jedoch vor Vorsicht, da die Teilnehmer lediglich 4 Milliliter Liquid täglich konsumierten. Bei deutlich höheren Dosen könnte daher nach wie vor ein Gesundheitsrisiko bestehen.

Kann ich CBD Liquid selbst herstellen und Verdampfen?

Im Internet gibt es einige Anleitungen, die dir zeigen, wie du das CBD Liquid selber herstellen kannst. Was du dafür definitiv brauchst, sind die CBD-Kristalle und die Liquid-Base. Wir haben dir hier zunächst eine Materialliste zusammengesucht.

  • CBD-Kristalle
  • Liquid Base
  • Liquid Dosierungs-Behälter
  • Behältnis zum Mischen
  • Aroma
  • Küchenwaage
  • Kochtopf mit heißem Wasser

Was du nun mit diesen Materialien anstellen musst, um dir dein eigenes CBD Liquid herzustellen, zeigen wir dir nun. Zunächst solltest du folgende Schritte sorgfältig und nacheinander ausführen.

  • Befüllen des Mischbehälters: Fülle die gewünschte Menge an Liquid-Base in dein Behältnis zum Mischen. Am besten nimmst du hier erstmal 100 Milliliter.
  • Dosierung: Nun musst du je nach gewünschtem CBD-Gehalt, die CBD-Kristalle in deinen Mischbehälter füllen. Merke hier, 1000 Milligramm CBD-Kristalle aufgelöst in 100 Milliliter Base ergibt: CBD-Liquid mit 1 % CBD. Möchtest du eine stärkere Konzentration so solltest du die Menge an Kristallen erhöhen.
  • Wasserbad: Hierfür einfach einen Topf mit Wasser auf der Herdplatte erwärmen, jedoch nicht kochen lassen. Den Mischbehälter mit den CBD-Kristallen ins Wasserbad stellen und somit den Inhalt auflösen. Hierzu immer etwas rühren, bis sich die Kristalle und Luftbläschen vollständig aufgelöst haben.
  • Geschmack hinzufügen und abfüllen: Fülle nun das fertige CBD-Liquid in die Dosierungsfläschchen und verfeinere es nach Belieben mit deinem Lieblingsaroma.

Um dir das ganze noch etwas Bildlicher zu veranschaulichen, kannst du dich auch an diesem Video orientieren, welches wir für dich herausgesucht haben. Hier werden die oben genannten Schritte nochmals einfach erklärt.

Welche Alternativen gibt es zu CBD dampfen?

CBD erfreut sich auch in Deutschland immer größerer Popularität, sodass es natürlich auch zum Dampfen genügen Alternativen gibt, dieses zu sich zu nehmen. Im Folgenden haben wir einige dieser Alternativen für dich zusammengefasst, und die wichtigsten Punkte dazu herausgearbeitet.

CBD Öl

Eines der bekanntesten CBD Produkte ist das Öl. Hierfür werden die Tropfen mit einer im Deckel integrierten Pipette unter die Zunge getropft. Von hier wird die Substanz über die Mundschleimhaut aufgenommen und es kommt rasch zum gewünschten Effekt.

Hier lässt sich unterscheiden zwischen einem Vollspektrum CBD Öl und einem reinen CBD Öl. Der Unterschied liegt darin, dass das Vollspektrum CBD Öl ein breit aufgestelltes Spektrum an Cannabinoiden und Pflanzenstoffen enthält. So enthält es unter anderem CBD und in Spuren THC, sowie auch weniger bekannte wie zum Beispiel CBN und CBG.

Ein weiterer Unterschied ist die Konzentration von CBD im Öl. Diese reichen von einem 5% CBD Anteil bis zu einem 20% CBD Anteil in der Flasche.

Sobald die Pflanzen des Bio-Hanf gereift sind, sind sie bereit für die Ernte und Verarbeitung. Anschließend werden die Terpene, also die aromatischen Verbindungen, durch ein eigenes Dampfdestillationsverfahren von den Blüten gewonnen. Danach folgt die CO₂ Extraktion von CBD. Dieser Prozess resultiert in gereinigten Ölen, die gezielt ein komplexes Set an Cannabinoiden und das gesamte Spektrum der in den Pflanzen vorhandenen Terpene abbilden.

(Quelle: nordicoil.de)
Nordic Trading Group Hersteller von CBD Produkten

CBD Kapseln und Tabletten

Hierbei handelt es sich um Nahrungsergänzungsmitteln, die Sie täglich einnehmen können. Je nach Hersteller werden bei der Verarbeitung der Kapseln pulverförmiges CBD-Isolat oder ein angereichertes CBD-Öl für die Herstellung verwendet.

Im Vergleich zu anderen Methoden der CBD-Anwendung, sowie bei der Dosierung sind Kapseln einfach und unkompliziert. Jede Kapsel ist vor dosiert, sodass du genau weißt, wie viel CBD mit jeder Dosis aufgenommen wird. Diese liegt normalerweise zwischen 5 mg und 30 mg pro Kapsel.

Dadurch ist die Dosierung, besonders bei medizinischer Verwendung sehr einfach gestaltet. Wenn deine tägliche Dosis 30 Milligramm pro Tag beträgt, kannst du so entweder eine CBD-Kapsel mit 30 Milligramm CBD oder zwei 15 Milligramm Kapseln einnehmen.

CBD Kristalle

Kristalle bieten eine besondere Alternative. CBD Kristalle bieten alle Vorteile von CBD, ohne eine Spur von THC. Diese isolierte Version CBD ist hervorragend für alle geeignet, die empfindlich auf THC reagieren.

Hierbei handelt es sich um eine sehr reine, konzentrierte Form von Cannabidiol, eines der am häufigsten vorkommenden Cannabinoide in der Hanfpflanze.

CBD Kristalle, in Form von kristallinem Pulver, kann bis zu 99% reines CBD enthalten.

CBD-Kristalle besitzen weder Geschmack noch Geruch, sodass du es auf viele verschiedene Arten verwenden kannst. Es kann entweder direkt unter der Zunge aufgetragen werden oder ins Getränk gemischt werden, aber auch zur Herstellung von Cremes verwendet werden.

CBD Rauchen

Anders als bei Ölen, Tabletten oder auch den Kristallen, ist es möglich CBD in Form von Blüten zu kaufen, oder sogar Zigaretten, wo diese bereits eingearbeitet sind. So kann man entweder die Blüten mit Tabak mischen, oder die vorgefertigten Zigaretten rauchen.

Die erste Zigarette, die das im Hanf vorkommende Cannabidiol enthält, kann erst seit kurzer Zeit in der Schweiz erworben werden. Optisch unterscheidet sie sich nicht zu sehr von herkömmlichen Zigaretten. (Bildquelle: Chief Stix / Unsplash)

Zigaretten mit Cannabidiol werden aus unterschiedlichen Hanfpflanzen, mit herkömmlichem Tabak, gemischt und im Handel angeboten. Jedoch ist in diesem THC enthalten. Der THC-Gehalt ist dabei sehr gering, trotzdem aber höher als bei anderen CBD-Produkten und liegt bei maximal 1%. Diese Zigaretten sind bisher nur in der Schweiz erhältlich.

Da gemahlene CBD Blüten genauso aussehen wie THC-haltiger Cannabis und ähnlich riecht, kann es dir auch passieren, dass die Polizei dich beim Rauchen kontrollieren wird. Solange es sich nur um CBD Blüten handeln, verstößt du aber auch hier gegen keine Gesetze.

CBD Paste

CBD Paste ist von der Anwendung vergleichbar mit Ölen und ist mit einer CBD Konzentration von bis zu 50 Prozent wesentlich höher konzentriert als vergleichbare Öle. In einigen Pasten sind unter anderem CBD Kristalle enthalten. Dadurch handelt es sich hierbei um besonders reine Produkte.

Da die Paste eine vergleichsweise dickflüssige Konsistenz als das Öl besitzt, wird das enthaltene CBD Öl mit Bienenwachs eingedickt, um die nötige Konsistenz zu erreichen.

CBD Paste sollte nicht sofort geschluckt werden.

CBD Pasten können aber genauso sublingual, also unter der Zunge, oder oral eingenommen.

Die beste Methode ist die Paste hinter die vorderen Schneidezähne zu drücken. Durch die dortige Mundschleimhaut resultiert dies in einer schnellen Aufnahme des Wirkstoffes.

CBD Kosmetik

Cannabidiol erfreut sich insbesondere aufgrund seines natürlichen Ursprungs einer wachsenden Beliebtheit. So bietet diese auch in der Hautpflege ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten.

Typische CBD Kosmetika, die bereits verwendet werden, liegen vor allem in folgenden Formen vor:

  • CBD Cremes
  • CBD Dusch-Cremes
  • CBD Salben
  • CBD Balsam

Dabei ist besonders der Übergang von rein kosmetischen Produkten und solchen mit medizinischer Wirkung fließend. Salben, sowie Cremes finden sich mittlerweile überall auf dem Markt und gelten als die beliebtesten CBD Kosmetika.

Fazit

CBD bietet also eine weitreichende medizinische Anwendung, wovon auch viele Bereiche noch nicht erforscht wurde. So könnten in den kommenden Jahren weitere Studien zur Behandlung mit CBD erfolgen. Genauso könnten aber auch weitere Wechselwirkungen von CBD und Medikamenten ans Licht kommen.

Jedoch ist CBD neuerdings ein Produkt, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Das kann man besonders daran erkennen, dass eine Vielzahl von Produkten mit CBD auf dem Markt verfügbar sind. So könnte das Dampfen von CBD auch für den ein oder anderen eine gute Alternative zu den herkömmlichen Produkten, wie Ölen oder Pasten sein.

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Quellenverzeichnis

  1. Wissenschaftliche Studie Fraguas-Sánchez AI, Fernández-Carballido A, Delie F, et al. Enhancing ovarian cancer conventional chemotherapy through the combination with cannabidiol loaded microparticles. Eur J Pharm Biopharm. 2020;154:246-258. doi:10.1016/j.ejpb.2020.07.008
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  2. Wissenschaftliche Studie Ribeiro A, Ferraz-de-Paula V, Pinheiro ML, et al. Cannabidiol, a non-psychotropic plant-derived cannabinoid, decreases inflammation in a murine model of acute lung injury: role for the adenosine A(2A) receptor. Eur J Pharmacol. 2012;678(1-3):78-85. doi:10.1016/j.ejphar.2011.12.043
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