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CBD rauchen: Alles was du wissen solltest


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Ob Hanföl, Hanftee oder Hanfmilch: Im Supermarkt findest du mittlerweile zahlreiche Lebensmittel und Produkte, die mit Hanf versetzt wird. Ein Inhaltsstoff des Hanfs ist CBD oder auch Cannabidiol, um das sich ein beliebter Trend entwickelt hat – CBD rauchen.

Neben Tetrahydrocannabinol, kurz THC, dem weiteren berühmt-berüchtigten Inhaltsstoff von Hanf, wirkt CBD jedoch nicht bewusstseinsverändernd. CBD fällt deshalb auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz, was es in Deutschland legal macht.

Doch Vorsicht! CBD ist nur unter bestimmten Umständen erlaubt, welche wir dir in diesem Ratgeber erklären wollen.

CBD rauchen soll gegen Schlafstörungen helfen, eine gute Wirkung bei Depressionen zeigen oder schmerzlindernd sein. Neben dem Rauchen von CBD gibt es jedoch noch weitere Möglichkeit CBD zu konsumieren, etwa in Form von CBD Öl, CBD Tee oder CBD Salben.

Im folgenden Ratgeber werden wir dir deine wichtigsten Fragen zum Thema CBD rauchen objektiv und ausführlich beantworten.

Das Wichtigste in Kürze

  • CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein Bestandteil der Hanfpflanze, auch Cannabis genannt. Die chemische Verbindung kommt ganz natürlich in der harzigen Blüte der Pflanze vor und hat neben einer beruhigenden Wirkung noch weitere gesundheitliche Vorteile.
  • Im Gegensatz zum weiteren Inhaltsstoff von Cannabis, dem THC, ist Cannabidiol noch recht wenig erforscht. Es hilft jedoch gegen zahlreiche körperliche Beschwerden, wie Schmerzen, Depressionen oder Schlafstörungen, es hat jedoch auch Nebenwirkungen.
  • CBD ist zwar in zahlreichen Lebensmitteln, Ölen und Kosmetikprodukten verwendet, in Deutschland gelten jedoch rechtliche Besonderheiten, was den Kauf und Konsum von Cannabidiol angeht. Du solltest dich vor dem Rauchen von CBD deshalb umfassend informieren.

CBD rauchen: Was du wissen solltest

Da CBD sowohl als Medikament zur Selbstheilung als auch als Droge konsumiert werden kann, ist beim Rauchen von Cannabidiol Vorsicht geboten.

CBD wirkt zwar auf jeden verschieden und kann förderlich für die Gesundheit sein, wie fast jedes Medikament hat Cannabidiol aber auch seine Risiken.

In den folgenden Abschnitten wollen wir dir alles erklären, was du beim Thema CBD rauchen wissen und beachten solltest.

Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, ein Bestandteil der Hanfpflanze, auch Cannabis genannt. Die chemische Verbindung kommt ganz natürlich in der harzigen Blüte der Pflanze vor. Seit tausenden Jahren wird Cannabis wegen seiner heilenden Wirkung in der Medizin geschätzt.

Eng verwandt ist das CBD mit einem weiteren Inhaltstoff von Hanf, dem Tetrahydrocannabinol oder auch THC. Die beim Konsum bewusstseinsverändernde Substanz ist bekannt für das Verursachen eines Rauschgefühls, das High. Der Unterschied von THC zu CBD liegt in seiner Wirkung.

Cannabidiol ist ein Wirkstoff der Hanfpflanze, auch Cannabis genannt. (Bildquelle: Kimzi Nanney / unsplash)

Von Marihuana oder Gras kiffen hast du sicher schon gehört. Marihuana wird geraucht, um gerade diesen berauschenden Zustand herbeizuführen, sprich „high zu werden“.

CBD wirkt im Gegensatz zu THC nicht psychoaktiv.

CBD hingegen wirkt nicht psychoaktiv und macht im Gegensatz zu THC auch nicht süchtig. Der Inhaltsstoff wird deshalb als gesundheitlich unbedenklich eingeschätzt und das Rauchen soll verschiedene therapeutische Eigenschaften mit sich bringen.

Da das High beim Rauchen von CBD fehlt, kannst du mit Cannabidiol die gesundheitlichen Vorteile der Hanfpflanze ohne das Rauschgefühl ausnutzen.

Marihuana wird aus einer speziell herangezüchteten Cannabispflanze mit möglichst hohem THC-Anteil gewonnen. CBD hingegen wird aus unveränderten Hanfpflanzen gewonnen, welche einen THC-Anteil von unter 0,2 % haben.

Der Anbau dieser unveränderten Hanfpflanzen zum Gewinn von CBD ist in der Europäischen Union (EU) erlaubt.

Nutzhanf wird neben der CBD-Gewinnung für viele weitere Produkte und Anwendungsbereiche genutzt.

Wie wirkt das Rauchen von CBD?

Wenn du CBD rauchst, docken die Wirkstoffe des Cannabidiols an passenden Rezeptoren im menschlichen Nervensystem an. Solche Rezeptoren finden sich im Immunsystem des Körpers, im Verdauungssystem, aber auch im zentralen Nervensystem und dem Fortpflanzungssystem.

Dazu gesellen sich Endocannabinoide. Das sind körpereigene und dem Cannabis ähnliche Bestandteile, die vom Körper selbst hergestellt werden und ebenfalls an den Rezeptoren andocken. Die CBD-Rezeptoren helfen zum Beispiel bei der Gedächtnisbildung und der Immunabwehr.

Je nach Person wirkt CBD unterschiedlich schnell auf den Körper. Gerade dein Körpergewicht und die gerauchte Menge an CBD entscheiden über die Wirkung, aber auch die Anwendungsart spielt eine Rolle.

Am besten lässt du dich vor dem Rauchen von CBD fachlich beraten.

Wir raten dir deshalb, mit einer geringen Dosis von etwa 25 Milligramm am Tag zu beginnen und die Dosis an CBD nach und nach zu erhöhen, sollte sie nicht die gewünschte Wirkung erzielen. So wirst du nicht von ungewollten Nebenwirkungen überrascht.

Wogegen das Rauchen von CBD alles helfen kann und wie gesund, aber auch wie schädlich, CBD sein kann, erfährst du in den folgenden Abschnitten.

Wogegen hilft das Rauchen von CBD?

Studien haben gezeigt, dass CBD zahlreiche positive Eigenschaften und Wirkungen auf das körperliche Wohlbefinden besitzt. Neben dieser allgemein bekannten Wirkung hilft das Rauchen von CBD zudem auf folgende Weise:

  • Das Rauchen von CBD wirkt gegen Übelkeit und Erbrechen (1).
  • Bei Schlaflosigkeit und Schlafstörungen kann das Rauchen von CBD gut zum Einschlafen sein (2).
  • Kopfschmerzen und Migräne lassen sich durch die Wirkung von CBD verbessern (3).
  • Das Rauchen von CBD hilft gegen Depressionen, Epilepsie und Psychosen (4,5).
  • Die beruhigende Wirkung hilft gegen Stress, Burnout und Angstzustände (6,7).
  • CBD wirkt entzündungshemmend und gegen Schmerzen (8).

Getestet wird von Forschern aktuell, ob CBD bei der Bekämpfung von Brustkrebs oder bei multipler Sklerose wirksam helfen kann. Jedoch gibt es noch keine Studien, die jedes der genannten Wirkungen sicher belegen können.

CBD kann dir helfen, das Rauchen aufzuhören.

Es wird berichtet, dass das Rauchen von CBD zudem beim Entwöhnen helfen kann, wenn du Tabak über Zigaretten rauchst oder zum Beispiel illegales Marihuana und damit aufhören möchtest.

Dadurch, dass CBD weiße Fettzellen in braune Fettzellen umwandelt, welche Kalorien verbrennen, unterstützt dich CBD zudem beim Abnehmen.

Nur durch die Einnahme von CBD wirst du jedoch nicht abnehmen können.

Ist das Rauchen von CBD schädlich?

Wie jeder andere Wirkstoff kann auch das Konsumieren von CBD zu Nebenwirkungen führen. Wie bei den gesundheitlichen Vorteilen gibt es jedoch auch zu den Nebenwirkungen keine Langzeitstudien, die diese sicher belegen können.

Folgende Nebenwirkungen können beim Rauchen von CBD auftreten:

  • Eventuell hast du nach dem Rauchen von CBD Appetitlosigkeit, hast also keinen Appetit mehr (8).
  • Das Rauchen von CBD führt zu Schläfrigkeit oder Benommenheit bzw. Schwindel (9,11,12).
  • Niedriger Blutdruck kann eine Folge von CBD Konsum sein (10).
  • Das Konsumieren von CBD kann unter Umständen zu Durchfall führen (9).
  • Deine Haut kann auf CBD gereizt oder allergisch reagieren, was einen Hautausschlag bewirken könnte (11).
  • Das Rauchen von CBD sorgt für einen trockenen Mund (12).

Im Gegensatz zu THC wird dich CBD nicht abhängig machen können. Jedoch solltest du dir darüber im Klaren sein, dass das Rauchen durch die Verbrennung krebserregender Stoffe seine ganz eigenen Risiken mit sich bringt und das Rauchen von CBD für sich deshalb ungesund ist (13).

Die Wirkung anderer Medikamente kann durch CBD beeinträchtigt werden. Du solltest dich also zur Sicherheit mit deinem Arzt besprechen, bevor du CBD rauchst oder anderweitig konsumierst (17).

Besondere Umstände gelten für dich, wenn du in der Schwangerschaft oder während der Stillzeit CBD rauchen willst. Bitte achte in diesem Fall auf die folgenden Absätze.

Darf ich während der Schwangerschaft CBD rauchen?

Vorweg ist wohl jedem bekannt, dass vom Rauchen während der Schwangerschaft grundsätzlich abzuraten ist. Das ungeborene Kind ist den schädlichen Inhaltsstoffen im Zigarettenrauch im Mutterleib sonst schutzlos ausgeliefert (14).

CBD rauchen solltest du in der Schwangerschaft nicht.

Neben dem schädlichen Kohlenmonoxid im Tabakrauch, ist auch Nikotin schädlich für das Kind, da die Stoffe die Versorgung des Kindes stark beeinträchtigen (14). Auch das Rauchen ohne Tabak birgt seine Risiken, da Rauchen durch die Verbrennung krebserregender Stoffe grundsätzlich ungesund ist.

Bei der Einnahme von CBD in der Schwangerschaft über Öle, Kapseln oder Tabletten sieht die Sache jedoch ein wenig anders aus.

Grundlegend ist vom CBD Rauchen während der Schwangerschaft abzuraten. (Bildquelle: freestocks / unsplash)

Die herkömmlichen Beschwerden in der Schwangerschaft wie Übelkeit, Schlafprobleme oder Rückenschmerzen entsprechen genau den angenommenen gesundheitlichen Vorteilen von CBD. Diese sind jedoch gerade bei Schwangerschaft noch kaum untersucht worden und es gibt Beobachtungen, die gegen CBD in der Schwangerschaft sprechen (15).

Beobachtet wurden zum Beispiel Veränderungen an der Plazenta und es wird vermutet, dass eine erhöhte Anandamid-Konzentration, ein Endocannbinoid, das Risiko für eine Fehlgeburt erhöhen könnte. CBD erhöht diese Konzentration.

Gerade Langzeitstudien werden bei schwangeren Frauen vermieden, um weder Mutter noch Kind zu gefährden.

Manche Frauen nahmen trotzdem CBD während der Schwangerschaft ein und berichten Positives wie eine Linderung der Beschwerden und keine gesundheitlichen Probleme des Kindes.

Zu raten ist deshalb, auf Nummer sicher zu gehen und kein CBD in der Schwangerschaft zu sich zu nehmen.

In jedem Fall solltest du dich vor der Einnahme in der Schwangerschaft deshalb ausführlich informieren und zuvor mit deinem Arzt besprechen.

Darf ich während der Stillzeit CBD rauchen?

Da es bisher nur wenige Studien auf die Wirkung von CBD auf Kleinkinder gibt, solltest du auch während der Stillzeit Vorsicht walten lassen, wenn du CBD rauchen willst.

Die Wirkung von CBD auf Kinder ist noch nicht ausreichend erforscht.

Es wird angenommen, dass der Konsum von CBD in der Stillzeit die natürliche Konzentration von Cannabinoiden in der Muttermilch unnötig erhöhen könnte. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf dein Kind sind dabei nicht vorherzusehen (16).

Solltest du zudem CBD rauchen, ist möglicherweise auch dein Kind dem Rauch ausgesetzt. Deshalb ist auch während der Stillzeit vom CBD rauchen oder konsumieren abzuraten.

Wie kann man CBD rauchen?

Es gibt mehrere Arten auf die du CBD konsumieren kannst. Die Aufnahmeart bestimmst du dabei ganz deinen eigenen Vorlieben, etwa das CBD rauchen.

Du solltest jedoch unbedingt darauf achten, keine CBD-haltigen Stoffe zu rauchen, die dafür nicht vorgesehen sind – etwa CBD-Öle.

CBD-Öle sind auch nicht zum Verdampfen gedacht, da über das Erhitzen krebserregende und giftige Schadstoffe entstehen. Zudem verbrennen oder verdampfen die Inhaltsstoffe des Hanfs gleich mit.

Nachfolgend wollen wir dir Vor- und Nachteile der verschiedenen Anwendungsarten zeigen.

CBD rauchen

Möchtest du CBD rauchen, bieten sich Blüten und Pollen an. Diese können pur oder vermischt mit Tabak geraucht werden. Die Aufnahme des CBDs erfolgt dann recht schnell über die Schleimhäute.

Vorteile
Einfache Handhabung und Dosierung
Schnelle Aufnahme über die Schleimhäute
Nachteile
Rauchen ist gesundheitsschädlich
Selbstdrehen kann teuer werden
Vorgefertigte Hanfzigaretten in Deutschland illegal
Blüten und Pollen in rechtlicher Grauzone resp. illegal

Die CBD Zigaretten drehst du dir am besten selbst. Es gibt zwar vorgefertigte Hanfzigaretten, diese sind jedoch in Deutschland rechtlich nicht erlaubt und nur in der Schweiz erhältlich.

Was du kaufen kannst, sind vorbereitete CBD Blüten oder Pollen in kleinen Dosen, wobei der Verkauf sich in einer rechtlichen Grauzone bewegt.

CBD verdampfen

Wenn du gesundheitliche Bedenken wegen des Rauchens hast, kannst du dir auch einen Vaporizer zulegen. Das CBD-haltige Hanf wird durch diesen verdampft und gelangt über die Lunge schnell in den Blutkreislauf.

Eine Verbrennung wird dabei vermieden, sodass keine giftigen Stoffe entstehen. Du solltest jedoch darauf achten, dass die Temperatur des Vaporizers nicht zu hoch eingestellt ist.

Ab 200 Grad tritt auch bei einem Vaporizer die Verbrennung ein und du atmest womöglich schädlichen Rauch ein. Halte die Temperatur am besten um die 170 Grad, um die beste Wirkung zu erzielen.

Vorteile
Pures Hanf oder Liquid
Sehr schnelle Aufnahme über die Lunge
weniger Schadstoffe, da keine Verbrennung
Nachteile
Verdampfen ist gesundheitsschädlich
mehr Erfahrung für richtigen Umgang nötig
auf vertrauenswürdige Verkäufer achten
Blüten und Pollen in rechtlicher Grauzone resp. illegal

Setzt du auf Liquids für deine E-Zigarette gibt es auch für diese spezielle Liquids mit CBD. Diese solltest du jedoch nur von vertrauenswürdigen Verkäufern beziehen.

E-Zigaretten gelten als weniger schädlich als Zigaretten mit Tabak, ungefährlich sind sie jedoch nicht. Gerade das Nikotin ist ein schädlicher Wirkstoff.

CBD-Öl träufeln

CBD-Öl ist jedoch die gesündere Alternative, wenn du CBD weder rauchen noch verdampfen willst. Du kannst das Öl direkt auf oder unter deine Zunge träufeln und die Dosis ganz beliebig nach Tropfen dosieren.

Die Mundschleimhäute sind wie beim Rauchen für die schnelle Aufnahme verantwortlich.

Vorteile
Einfach unter die Zunge träufeln
Schnelle Aufnahme über die Mundschleimhäute
keine Gesundheitsrisiken bei Einnahme
in Deutschland legal
Nachteile
Weniger gut zu Transportieren
nicht so leicht zur Hand

Alternativ kannst du auch Kapseln mit CBD nehmen, beachte jedoch, dass diese sich erst im Magen zersetzen und deshalb zeitverzögert wirken.

Andere Arten, CBD zu konsumieren

Weitere CBD-haltige Hanf-Produkte sind neben Hanf-Tee und anderen Lebensmitteln CBD-Pasten, CBD-Kristalle, CBD-Cremes oder weitere Kosmetik mit CBD.

Beachte jedoch, dass CBD-Produkte Premiumprodukte sind und entsprechend viel kosten.

Welche Dosis an CBD soll ich nehmen?

Um eine optimale Dosis für dich herauszufinden, solltest du langsam beginnen und die Dosis schrittweise erhöhen. Ein guter Start sind etwa 25 Milligramm am Tag.

In der folgenden Tabelle siehst du die Dosierung und die entsprechende Wirkung auf einen Blick.

DosisMengeAnwendung
Niedrige Dosisbis 20 mg am Tagfür leichte Beschwerden
Mittlere Dosis20 – 100 mg am Tagfür mittlere Beschwerden
Hohe Dosis (therapeutisch)über 100 mg am Tagfür starke Beschwerden

Da Cannabidiol nur selten Nebenwirkungen aufweist und mitunter rein pflanzlich ist, musst du dir keine Sorgen um eine Überdosis machen.

Aufpassen solltest du nur auf die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.(17)

Jedes EU-Land hat seine eigenen Vorraussetzungen und Richtlinien, ob Herstellung, Besitz und Konsum von CBD erlaubt sind.

Weil die rechtliche Auslegungen so verschieden sind, konzentrieren wir uns in der folgenden Tabelle nur auf Länder, deren Amtssprache Deutsch ist.

LandLegalitätVoraussetzungenlegale Produkte
Deutschlandteilweise legalTHC-Gehalt unter 0,2%, darf nicht beworben werdenHanfblütentee, nicht speziell extrahiertes CBD-Öl, CBD-haltige Lebensmittel und Drogerieprodukte
ÖsterreichlegalTHC-Gehalt unter 0,3%siehe Voraussetzungen
SchweizlegalTHC-Gehalt unter 1,0%siehe Voraussetzungen
BelgienillegalCBD-haltige Produkte sind illegalsiehe Voraussetzungen
LiechtensteinillegalCBD-haltige Produkte sind illegalsiehe Voraussetzungen
LuxemburglegalTHC-Gehalt unter 0,3%siehe Voraussetzungen

Für Deutschland heißt das also, dass das Rauchen von CBD ohne ärztliche Verschreibung illegal ist, da du dafür die Blüten oder Pollen brauchst.

Am besten informierst du dich vor dem Kauf von Blüten und Pollen umfassend über die rechtlichen Konsequenzen und greifst ansonsten zu CBD-Öl, CBD-Tabletten oder CBD-Salben, usw.

Darf ich trotz des Rauchens von CBD Autofahren?

Du fragst dich sicher, ob du nach dem Rauchen von CBD noch Autofahren darfst. Die einfache Antwort: Ja!

Das Autofahren ist nach dem Rauchen oder anderweitigen Konsumieren von Cannabidiol erlaubt, da es deine Fahrtüchtigkeit nicht einschränkt. Du musst nicht einmal warten, bis der Effekt wieder abklingt.

Achte jedoch auf deine eigene Fahrtüchtigkeit. Bist du müde, ist dir schwindlig oder bist du anderweitig beeinträchtigt, solltest du dich nicht hinters Steuer setzen.

Um den geringen Anteil von THC in Hanfprodukten musst du dir auch keine Sorgen machen.

Er reicht zum einen nicht aus, dich in deiner Fahrtüchtigkeit zu beeinflussen, denn dazu müsstest du um die 2000 Milligram CBD zu dir nehmen.

Nach CBD Konsum darfst du Autofahren.

Zum anderen könnte eine Drogentest der Polizei unter diesen Umständen zwar ein positives Ergebnis wegen des THC-Gehalts zeigen, CBD ist jedoch legal. Du solltest die Polizei dann auf deinen regelmäßigen CBD-Konsum hinweisen.

Selbst bei Folgetests, wie einer Massenspektromie, musst du nichts Schlimmes befürchten. Spätestens hier wird das Testergebnis negativ ausfallen.

Nach dem Konsum von CBD darfst du ohne Probleme Autofahren. (Bildquelle: Why Kei / unsplash).

Ein Fehler wäre es hingegen die CBD-Blüten oder Pollen, die du rauchst, auch mitzuführen. Denn diese sind optisch und im Geruch kaum von THC-haltigen Marihuana zu unterscheiden und könnten dir deshalb vorläufig Probleme bereiten.

Wo kann man CBD zum Rauchen kaufen?

Gerade CBD-Öl kannst du auf verschiedene Weise erwerben. Hier siehst du eine Liste, wo es sich lohnt, nach CBD-Öl zu suchen:

  • Spezialisierte Online-Shops
  • Spezialisierte Fachgeschäfte
  • Apotheken
  • Drogeriemärkte

Drogeriemärkte bieten bei CBD-Produkten meist weniger Auswahl und Beratung an. Die beste Anlaufstelle ist vermutlich immer noch das Internet oder die Apotheke.

Lebensmittel, Salben und ähnliche Produkte mit CBD findest du fast überall, auch in Lebensmittelgeschäften.

Willst du CBD Blüten kaufen, wird es schon schwieriger, da diese aufgrund der unklaren Gesetzeslage offiziell nicht mehr verkauft werden dürfen.

Du solltest dich auf der Suche nach CBD Blüten nur an seriöse Verkäufer wenden, die klar kommunizieren woher die Blüten kommen und ob der Kauf für dich straffrei ist.

Welche Alternativen gibt es zum Rauchen von CBD?

Wie im Abschnitte „Wie kann man CBD rauchen?“ erklärt, gibt es neben dem Rauchen noch weitere Möglichkeiten Cannabidiol zu konsumieren.

Geht es dir nur um den Effekt, so bieten sich je nach Effekt auch andere Alternativen an.

Eventuell bist du auf das Thema CBD gestoßen, weil du Schmerzen hast und dir eine schmerzlindernde oder entzündungshemmende Wirkung wünschst.

In diesem Fall wäre eine Alternative ein klassisches und verschreibungspflichtiges Antibiotikum oder ein anderes Schmerzmittel hilfreich. Diese haben jedoch ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile und sollten auch erst nach ärztlicher Beratung genommen werden.

Als homöopathische Alternative sind vielleicht Hanf-Globuli für dich interessant. Die Milchzuckermasse der geschmacksneutralen Kügelchen wurden mit CBD-Öl verrieben und enthalten gar kein THC. Wer sich vor dem bitteren Geschmack von CBD-Öl ekelt, sollte zu diesen kleinen Helfern greifen.

Fazit

Cannabidiol oder CBD kann mit seinen vielfältigen Wirkungen auf deine Gesundheit eine wahre Erleichterung sein. Der Konsum von CBD birgt an sich wenige Gefahren, so dass bei richtiger Anwendung und Dosis keine Probleme für dich entstehen dürften.

Doch gerade das Rauchen von CBD bringt ein Risiko mit sich. Du riskierst durch das Rauchen krankheitserregende, giftige oder gefährliche Wirkstoffe mit dem CBD aufzunehmen und bewegst dich zugleich in einer rechtlichen Grauzone.

Trotzdem hoffen wir, dich mit unserem umfangreichen Ratgeber zum Thema CBD rauchen ausreichend beraten zu haben.


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Inhaltsverzeichnis


Quellenverzeichnis

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  8. Wissenschaftlicher Artikel Pellati F, Borgonetti V, Brighenti V, Biagi M, Benvenuti S, Corsi L. Cannabis sativa L. and Nonpsychoactive Cannabinoids: Their Chemistry and Role against Oxidative Stress, Inflammation, and Cancer. Biomed Res Int. 2018;2018:1691428. Published 2018 Dec 4. doi:10.1155/2018/1691428
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